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'''Fußballschuhe''' sind spezielle zum spielen.

Beschaffenheit

Anforderungen

Fußballschuhe sollen im Vergleich zum einige besondere Anforderungen erfüllen:

  • Stabilität: Fuß und Knöchel so gut wie möglich vor Tritten schützen
  • Guter Halt auf rutschigem oder eisigem Boden
  • Bequeme Passform: zur optimalen Unterstützung der Ballbehandlung und Schusstechnik
  • So leicht wie möglich sein, kein unnötiges Gewicht

    Während die Fußball-Regeln des seit 1990 keine spezifischen Aussagen zum Schuhwerk mehr enthält (es darf jedoch aus Sicht des Schiedsrichters keine Gefährdung anderer Spieler darstellen), steht beispielsweise im Regelwerk der :
    {{Zitat-en

     |Text=''Shoes with soles containing aluminum, leather, rubber, nylon or plastic cleats, studs or bars, whether molded as part of the sole or detachable, are allowed as long as the referee does not consider them dangerous.''
     |�bersetzung=Schuhe mit Sohlen, die Aluminium, Gummi, Nylon oder Stollen und Balken enthalten, ob als Teil der Sohle geformt oder abnehmbar, sind erlaubt, sofern der Schiedsrichter oder die Schiedsrichterin sie nicht als gef�hrlich ansieht.
     |Autor=NCAA
     |ref=}}

    Die Sohlen heutiger Fußballschuhe sind speziell auf den Einsatzbereich zugeschnitten. Sie unterscheiden sich durch Material, Größe, Länge, Anzahl und Anordnung der Nocken und Stollen:

    {| class="wikitable"
    ! Bezeichnung
    ! geeignet für Oberfläche
    ! Sohle
    ! Beschreibung
    !|-
    | AG ? Artificial Ground
    | Kunstrasen
    | rund, klein, hohl, kürzer als Nocken von FG-Sohlen
    | Geeignet für den Gebrauch auf Kunstrasenplätzen sowie trockenen Naturrasenplätzen. Vorteil: Beanspruchbarkeit des Materials, da durch die Reibung zwischen Sohle und Untergrund (beides aus Kunststoff) erheblicher Materialabrieb entsteht.
    | Diese Sohle ist für den natürlichen Rasenplatz gedacht. Die FG-Sohle ist für trockenen oder feuchten Rasen geeignet.
    ||-
    | HG ? Hard Ground
    | Asche, Kunstrasen
    | weiche Nocken
    | Der Allrounder unter den Fußballsohlen wurde extra für den Gebrauch auf Hart- und Aschenplätzen hergestellt. Ein wesentlicher Vorteil liegt hier in der hohen Beanspruchbarkeit des Materials. Gerade auf harten Untergründen ist eine hohe Belastbarkeit und Materialstärke wichtig.
    ||-
    | IN ? Indoor
    | Hallenboden
    | keine Nocken, sondern profilierte Sohle
    | Für den Gebrauch in Sporthallen und auf gebohnerten Böden geeignet.
    ||-
    | SG ? Soft Ground
    | Naturrasen; meist für sehr feuchte, schlammige und tiefe Böden
    | ca. 6 Schraubstollen aus hartem Kunststoff oder Aluminium
    | Geeignet bei weichen Untergründen wie nassem Naturrasen. Meist können die geschraubten Stollen ausgewechselt und somit kurzfristig den Bedürfnissen angepasst werden. Profispieler nutzen diesen Vorteil, um sich jederzeit optimal auf die unterschiedlichen Platzverhältnisse einzustellen.
    ||-
    | TF ? Turf (?Tausendfüßler?)
    | Für eher harte Böden wie Asche oder kurzer Kunstrasen
    | viele weiche, kleine Multinocken bzw. Noppen
    | Für den Gebrauch auf Hart- und Aschenplätzen hergestellt, ist aber auch für ältere (kurze) Kunstrasenplätze geeignet. Vorteil: hohe Beanspruchbarkeit des Materials.
    |

    |}

    Geschichte

    19. Jahrhundert

    Im frühen 19. Jahrhundert wurden von Amateuren meist robuste Arbeitsstiefel zum Fußballspielen getragen zeigen. Als sich Fußball in noch mit der Fußspitze getreten wurde.

    Damit die Stollen sich nicht in den Fuß durchdrückten, hatten Fußballschuhe im 19. Jahrhundert und bis zum -Spielregeln von 1888 wurde festgelegt, dass Balken quer, flach und mindestens 1,5 Zoll (ca. 38 mm) lang sowie 0,5 Zoll (ca. 12,7 mm) breit sein sollten. In Südamerika konnte leichteres Schuhwerk getragen werden, das im Gegensatz zu den schweren Lederstiefeln im europäischen Fußball zu einem schnelleren, athletischeren und technisch ausgefeilteren Spiel führte. Nach dem Zweiten Weltkrieg zwangen die internationalen Fußballturniere auch die europäischen Mannschaften, ihre Fußballschuhe flexibler und leichter zu gestalten.

    Für Mannschaften wurden auswechselbare Schraubstollen das erste Mal im Jahr 1949 eingesetzt. Der wurde unter anderem durch diese technische Hilfe dreimal in Folge Bremer Landesmeister. Beim Endspiel um die deutsche Meisterschaft 1954 zwischen Hannover 96 und dem lief Hannover in mit Schraubstollen auf. hatte diese Schuhe entwickelt.

    Bei der in der trug die Schuhe mit auswechselbaren Stollen von . Gerade auf dem regennassen Rasen im Endspiel im er war dies ein großer Vorteil gegenüber der , die <nowiki/>schuhe eines ungarischen Herstellers trug. Diese Schuhe mit Schraubstollen basierten auf einer Entwicklung von Rudolf Dasslers Bruder und seinem Schwager aus dem Jahr 1953.

    Seit 1973 galt, dass auswechselbare Stollen aus Leder, Gummi, Aluminium oder einem ähnlichen Material bestehen mussten, nicht auswechselbare Stollen konnten auch aus Kunststoff, Polyurethan und ähnlichen weichen Materialien hergestellt werden ? das entspricht den heutigen Nocken.

    Am 14. August 1981 wurde dem Spieler vom Spieler mit dem Metallstollen des Fußballschuhs der Oberschenkel auf einer Länge von 25 cm aufgeschlitzt.

    1990 wurden alle Regularien betreffend der Fußballschuhe aus dem IFAB-Regelwerk entfernt mit Ausnahme der Aussage, die Ausrüstung dürfe nicht gefährlich für andere Spieler sein.<ref name=":3"></ref>

    Neuere Patente im Fußballschuhbereich sollen den Fersenbereich stabilisieren und die Fußinnenseite für den Ballkontakt stärken.

    Literatur

    Weblinks

    • auf der Homepage des Deutschen Patent- und Markenamts

    Quellen